Norway
United Kingdom
Spain
Germany
France
China
Japan

Das richtige fingerspitzgefühl

Unser unternehmerisches Wirken ist von zentralen Grundwerten geleitet.

 

Sicher – Ein sicherer Arbeitsplatz und ein sicheres Produkt stehen an erster Stelle. Sicherheit ist entscheidend für unsere unternehmerische Tätigkeit.

Engagiert – Engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nötig, um Arbeitsverfahren, Produkte und die Organisation weiterzuentwickeln.

Zukunftsorientiert – Wir arbeiten in einer Zukunftsbranche. Wer hier führend sein möchte, muss zukunftsorientierte, nachhaltige Lösungen erschließen.

Glaubwürdig – Unsere Worte und unser Handeln müssen auf allen Feldern unserer unternehmerischen Tätigkeit übereinstimmen. Glaubwürdigkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Kultur.

Norway Royal Salmon – mit dem richtigen Fingerspitzengefühl.


DER NAME VERPFLICHTET

Wir sind stolz auf das Royal in unserem Namen – es zeichnet uns für unsere Qualität aus – und arbeiten hart, um diesem Attribut jederzeit gerecht zu werden. Der Name Norway Royal Salmon verpflichtet und empfiehlt uns gleichsam.

Einheimische Lachszüchter – Regionales wissen

Norway Royal Salmon wurde 1992 von 32 Lachszüchtern entlang der norwegischen Küste gegründet. Diese verfügten bereits über langjährige Erfahrung mit der Lachszucht und mehrere der Gründer galten als Pioniere ihrer Branche. Sie lebten am Meer und arbeiteten seit Langem im intensiven Austausch mit der Natur. Als Fischer und Züchter hatten sie eingehende Kenntnisse, wie man Ressourcen nachhaltig verwaltet. Diese Tradition besteht noch heute – alle unsere Anlagen werden von in der Region ansässigen Züchtern mit enger Beziehung zur Natur und dem Leben auf dem Meer betrieben.


Wir arbeiten auf eine nachhaltige Entwicklung hin

Wir haben engagierte Mitarbeiter, die sich laufend für zukunftsorientierte Lösungen einsetzen. Vermutlich auch deshalb wurden uns 2014 bei der Vergabe der sogenannten „grünen Lizenzen“ des norwegischen Staates die meisten Lizenzen zugeteilt – insgesamt zehn.

Wir streben jedoch immer nach neuen Ufern und arbeiten deshalb intensiv daran, auch die strengsten Umweltanforderungen an unsere Branche zu erfüllen. 2015 wurden unsere ersten Produktionsstätten ASC-zertifiziert, bis 2020 sollen alle Produktionsstätten dieses Zertifikat erhalten. 

Wer an der norwegischen Küste aufwächst, lernt seine Umgebung zu lieben und die Umwelt zu respektieren. Sie wird Teil der eigenen Identität – und ist deshalb auch zentral für die Identität von Norway Royal Salmon. Unser Bestreben liegt darin, nachhaltige und umweltfreundliche Lachszuchtanlagen zu entwickeln.

Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz

Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (SGU) stehen für uns immer an erster Stelle. Der Wert Sicherheit führt unsere Werteskala an. Unsere Vision, keinerlei Schäden bei Personal, Umwelt und Material zu erzeugen, ist maßgebliches Ziel bei den Aktivitäten des Konzerns.

Wir arbeiten systematisch in allen Teilen unserer Wertschöpfungskette daran, eine gute SGU-Kultur aufzubauen. Wir fordern von unseren leitenden Mitarbeitern und unseren Angestellten auf allen Ebenen des Unternehmens, folgende Aufgaben engagiert zu erfüllen:

  • Mitdenken, Verantwortung wahrnehmen und Missstände ansprechen
  • Kontinuierliche Weiterbildung und Kompetenzentwicklung
  • Risikobewertung von Maßnahmen und Abläufen, vorrangiges Vorbeugen von Schäden
  • Qualitativ hochwertige Sicherheitsinspektionen
  • Mitglied des lokalen und zentralen betrieblichen Gesundheitsdienstes

Wir halten es für wesentlich, die SGU-Anforderungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg bewusst einzubeziehen. Gesetze, Bestimmungen und Routinen sind zwar wichtig für unser Verhalten, befreien Führungsebenen und Angestellte jedoch nicht von ihrer persönlichen Verantwortung zur Wahrung von Sicherheit, Gesundheit und Umwelt.

Den menschen verpflichtet

Q3 18 – Operational EBIT of MNOK 35

PRESS RELEASE: 

(Trondheim, 6. november 2018)

Today Norway Royal Salmon (NRS) reports an operational EBIT of MNOK 35 for the third quarter 2018 and EBIT per kg of NOK 22.10. Corresponding figures for the same quarter last year were MNOK 192 and NOK 19.29.


Weiterlesen »

Q2 18 – Operational EBIT of MNOK 181

PRESS RELEASE:  Q1 18 – Operational EBIT of MNOK 193

(Trondheim, 28. august 2018)


Today Norway Royal Salmon (NRS) reports an operational EBIT of MNOK 181 for the second quarter 2018 and EBIT per kg of NOK 24.39. 


Weiterlesen »

Q4 17 – Operational EBIT of MNOK 95

PRESS RELEASE:  Q4 17 – Operational EBIT of MNOK 95

(Trondheim, 13. February 2018)


Today Norway Royal Salmon (NRS) reports an operational EBIT of MNOK 95 for the fourth quarter 2017 and EBIT per kg of NOK 15.51. 


Weiterlesen »

Q3 17 – Operational EBIT of MNOK 192


PRESS RELEASE:  Q3 17 – Operational EBIT of MNOK 192

(Trondheim, 7. November 2017)

Today Norway Royal Salmon (NRS) reports an operational EBIT of MNOK 192 for the third quarter 2017 and EBIT per kg of NOK 19.29. 


Weiterlesen »

Q2 17 – Another quarter with high operational EBIT per kg


PRESS RELEASE:  Q2 17 – Another quarter with high operational EBIT per kg

(Trondheim, 23. may 2017)

Today Norway Royal Salmon (NRS) reports the second highest quarterly operational EBIT per kg in the history of the group. 


Weiterlesen »

Q1-17 - BEST FIRST QUARTER RESULT IN THE HISTORY OF NORWAY ROYAL SALMON

PRESS RELEASE: Q1 17 - Best first quarter result in the history of Norway Royal Salmon
(Trondheim, 23. may 2017)

Today Norway Royal Salmon (NRS) reports the highest quarterly operational EBIT and margins for a first quarter in the history of the group. 

Weiterlesen »

NRS and GSF ensure smolt capacity in Finnmark

Norway Royal Salmon and Grieg Seafood join forces to secure smolt capacity in Finnmark.

Weiterlesen »

Q4 16 - Best fourth quarter result in the history of NRS


Today Norway Royal Salmon (NRS) reports the highest quarterly operational EBIT and margins for a fourth quarter in the history of the group. Operational EBIT for the fourth quarter of 2016 was MNOK 101 and EBIT per kg was NOK 26.83. Corresponding figures for the same quarter last year were MNOK 91 and NOK 12.63.


Weiterlesen »

Q2 16 – Another quarter with record high operational EBIT

PRESS RELEASE: Q2 16 - Another quarter with record high operational EBIT
(Trondheim, 24. August 2016)

Weiterlesen »

Norway Royal Salmon and Aker look to the future of offshore aquaculture

Norway Royal Salmon ASA (NRS) and Aker ASA (Aker) today submitted a joint application for development licenses for the farming of salmon. Together, the companies have developed a new offshore aquaculture farming concept that facilitates sustainable growth in areas that the aquaculture technology thus far has not been able to exploit.   

Weiterlesen »

Norway Royal Salmon ASA: NRS acquires remaining outstanding shares in Nord Senja Laks AS for a cash consideration of NOK 70 million

Norway  Royal  Salmon  ASA  ("NRS")  has  today  entered  into an agreement with

Botnhamn  Fisk  AS  to  acquire  135 shares  in  Nord  Senja  Laks  AS  ("NSL"),

corresponding  to  33.3 %  of  the  outstanding  shares  in  NSL  for  a  cash

consideration  of NOK 70 million (the "Transaction"). Following the Transaction,

NRS will own 100 % of the shares in NSL.


Weiterlesen »

Norway Royal Salmon with 5 new sites approved by ASC

PRESSRELEASE

Norway Royal Salmon ASA (NRS) received today ASC (Aquaculture Stewardship Council) certification for five of our sites. The sites are Mortensens, Næringsbukta, Klubben, Lille Kvalfjord and Store Kvalfjord in NRS Finnmark AS  

Weiterlesen »

Q4 15 – Strong result in the fourth quarter.

PRESS RELEASE: Q4 15 – Strong result in the fourth quarter.

 (Trondheim, 16 February 2016)


Weiterlesen »

Press release Q3 15

PRESS RELEASE Q3-15: Operational EBIT before non-recurring costs of MNOK 54  (Trondheim, 10 November 2015)

Today Norway Royal Salmon (NRS) reports an operational EBIT before non-recurring items of MNOK 54 for the third quarter of 2015 and an EBIT per kg of NOK 9.24.

Weiterlesen »

ASC CERTIFICATION

Norway Royal Salmon (NRS) has today had its first two production sites authorised according to the Aquaculture Stewardship Council (ASC) standard. 

Weiterlesen »

SEAFOOD EXPO IN BRUSSELS WAS A HUGE SUCCESS

From 21–23 April, Norway Royal Salmon participated at the Seafood Expo in Brussels. 

Weiterlesen »

Awarded 9 new green licenses in group A

Awarded 9 new green licenses in group A The Ministry of Trade, Industry and Fisheries announced today 22. December 2014

Weiterlesen »

1. Einführung

1.1 Diese ethischen Richtlinien («Richtlinien») wurden vom Aufsichtsrat der Norway Royal Salmon ASA («Unternehmen») beschlossen.

1.2 Ziel der Richtlinien ist die Entwicklung einer gesunden Unternehmenskultur und die Wahrung der Integrität des Unternehmens. Sie sollen unsere Mitarbeiter dabei unterstützen, einen hohen Standard für ein verantwortungsvolles Geschäftsgebaren zu erreichen. Die Richtlinien sind auch als Hilfsmittel zur Selbstevaluierung und zur Weiterentwicklung der Identität des Unternehmens gedacht.

1.3 Die Richtlinien gelten für alle Einheiten, die von der Gesellschaft kontrolliert werden, und für alle Angestellten und Aufsichtsratsmitglieder der Gesellschaft (zusammen als «Beschäftigte» bezeichnet). Alle Beschäftigten müssen die Richtlinien lesen und verstehen. Die Beschäftigten sind aufgefordert, zur Anwendung der Richtlinien Fragen zu stellen. Derartige Fragen können an den nächsten Vorgesetzten gerichtet werden, an ein Mitglied der obersten Führungsebene des Unternehmens oder ein Aufsichtsratmitglied («Aufsichtsrat»).

1.4 Der einzelne Beschäftigte ist letztlich dafür verantwortlich, sich den Richtlinien entsprechend zu verhalten. Der einzelne Vorgesetzte trägt darüber hinaus die Verantwortung, die Richtlinien so zu handhaben, wie sie für die Beschäftigten und den Betrieb innerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Vorgesetzten gelten.

1.5 Eventuelle Verstöße gegen die Richtlinien bilden die Grundlage für Disziplinarmaßnahmen, hierunter nötigenfalls auch die Kündigung.

2. Ethik


2.1 Die Richtlinien des Unternehmens fordern von den Beschäftigten die Erfüllung eines hohen ethischen Standards bei der Ausführung ihrer Pflichten und Aufgaben für das Unternehmen sowohl auf geschäftlicher als auch persönlicher Ebene. Die Beschäftigten müssen redlich handeln und gegenüber anderen Beschäftigten, Geschäftspartnern und Kunden, der Öffentlichkeit, wirtschaftlichen Akteuren, den Aktionären, den Lieferanten, den Mitbewerbern und staatlichen Behörden integer auftreten.

2.2 Die Beschäftigten dürfen, wenn sie im Namen des Unternehmens handeln, nicht versuchen, sich durch Manipulation, Geheimhaltung, Missbrauch privilegierter Informationen, Falschdarstellung wichtiger Tatsachen oder sonstige unredliche Methoden unrechtmäßige Vorteile zu verschaffen.

2.3 Die Richtlinien des Unternehmens verbieten eine Diskriminierung von Beschäftigten, Aktionären, Aufsichtsratsmitgliedern, Kunden und Lieferanten aufgrund ethnischer Herkunft oder Staatsangehörigkeit, Alter, Geschlecht oder Religion. Alle Menschen sind mit Würde und Respekt zu behandeln und dürfen in der Ausführung ihrer Pflichten und Aufgaben nicht ungebührlich gestört werden.

2.4 Die Beschäftigten dürfen nicht aus Loyalität zum Unternehmen oder aufgrund des Wunsches, dem Unternehmen zu nutzen, gegen geltende Gesetze oder die internen Regeln und Richtlinien des Unternehmens verstoßen.

3. Regeln für gute Sitten


3.1 Werte des Unternehmens

3.1.1 Das Unternehmen ist der Überzeugung, dass für die einzelnen Unternehmensteile und für die Gesellschaft in der jeweiligen Region ein höherer Nutzen entsteht, wenn die Betriebe vor Ort ihren Standort durch Entscheidungsbefugnisse und Eigentum mitgestalten.

3.1.2 Das Unternehmen ist bemüht, durch einen zuverlässigen Geschäftsbetrieb, strenge Disziplin, die Priorisierung von Qualitätslösungen, kalkulierbare Liefermuster und ein hohes Maß an Service ein verlässlicher Partner zu sein.

3.1.3 Das Unternehmen muss in allen Phasen mit einer gewissen Zügigkeit handeln. Dies bedeutet, Verpflichtungen in möglichst kurzer Zeit zu erfüllen, Beschlüsse rasch, jedoch auf der Grundlage fundierter Fakten zu fassen, Veränderungen zu akzeptieren, sich neuen Herausforderungen zu stellen und vorbeugend zu handeln.

3.1.4 Das Unternehmen muss Fertigkeiten in Produktentwicklung und Produktion sowie Führungskompetenzen nutzen und weiterentwickeln. Hier sind Professionalität und Best Practice Schlüsselfaktoren.

3.2 Regelungen und gesetzliche Bestimmungen

3.2.1 Das Unternehmen muss alle Gesetze und Verordnungen befolgen, die für die Tätigkeit des Unternehmens relevant sind. Jeder Beschäftigte ist persönlich dafür verantwortlich, die Auflagen und Restriktionen einzuhalten, die aus solchen Gesetzen und Verordnungen folgen.

3.3 Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz

3.3.1 Die unternehmerische Tätigkeit ist in einer Weise zu betreiben, die die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten, Kunden, der Öffentlichkeit und des Umfeldes in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen und Verordnungen über Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz wahrt, ebenso in einer Weise, die die Umwelt, das Personal und die Vermögenswerte des Unternehmens schützt. Alle Beschäftigten müssen in Übereinstimmung mit diesen Richtlinien auftreten. Abweichungen oder der Verdacht einer Abweichung von den Richtlinien müssen umgehend berichtet werden.

3.3.2 Das Unternehmen muss seine Arbeitsplätze professionell und positiv mit integrierendem Arbeitsumfeld gestalten.

3.3.3 Alle Beschäftigten müssen dazu beitragen, ein Arbeitsumfeld frei von Diskriminierung aufgrund von Religion, Hautfarbe, Geschlecht, sexueller Neigung, Alter, Staatsangehörigkeit, Rasse oder Behinderung zu schaffen.

3.3.4 Das Unternehmen billigt keinerlei Verhalten, das als entwürdigend oder bedrohlich aufgefasst werden kann.

3.4 Beziehung zu Kunden, Lieferanten und Mitbewerbern

3.4.1 Kunden muss kenntnisreich, mit Respekt und Verständnis begegnet werden.

3.4.2 Lieferanten sind auf redliche, professionelle Weise zu behandeln.

3.4.3 Das Unternehmen wünscht einen gerechten, offenen Wettbewerb in allen Märkten, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Landesgrenzen. Unter keinen Umständen dürfen das Unternehmen oder Beschäftigte des Unternehmens sich an Handlungen beteiligen, die dem geltenden Wettbewerbsrecht widersprechen. Beschäftigte, die Fragen zu bestimmten Transaktionen haben, die den Wettbewerb eventuell behindern können, oder den Verdacht eines Verstoßes gegen das geltende Wettbewerbsrecht haben, sollten sich mit ihren nächsten Vorgesetzten, der Konzernleitung oder dem Aufsichtsrat ins Benehmen setzen.

3.4.4 Das Unternehmen lehnt jegliche Form von Korruption (Bestechung, Schmieren etc.) mit Nachdruck ab. Kein Beschäftigter des Unternehmens darf Bestechungen, unerlaubte oder unpassende Geschenke oder andere unrechtmäßige Vorteile oder Vergütungen zur Erlangung von geschäftlichen oder sonstigen persönlichen Vorteilen direkt oder indirekt anbieten, versprechen, leisten oder empfangen.

3.5 Geldwäsche

3.5.1 Das Unternehmen widersetzt sich mit Nachdruck jeglicher Form von Geldwäsche. Es wird die erforderlichen Maßnahmen treffen, um zu verhindern, dass die von ihm vorgenommenen finanziellen Transaktionen von anderen zur Geldwäsche genutzt werden. Beschäftigte, die den Verdacht eines Verstoßes gegen das geltende Geldwäschegesetz haben, sollten sich mit ihren nächsten Vorgesetzten, der Konzernleitung oder dem Aufsichtsrat ins Benehmen setzen.

3.6 Loyalität und Interessenskonflikte

3.6.1 Das Unternehmen fordert von seinen Beschäftigten Loyalität. Die Beschäftigten müssen von Handlungen Abstand nehmen und frei von Interessen sein, die die Durchführung der Aufgaben, für die sie angestellt wurden, in objektiver und effektiver Weise erschweren.

3.6.2 Der einzelne Beschäftigte muss seine nächsten Vorgesetzten, die Konzernleitung oder den Aufsichtsrat über Situationen informieren, in denen er ein wesentliches direktes oder indirektes Interesse an einer Transaktion oder an einem anderen Umstand hinsichtlich des Unternehmens hat.

3.6.3 Interessenskonflikte sollten vermieden werden. Sofern ein Interessenskonflikt entsteht, muss jeder einzelne Beschäftigte die Situation bewerten und seinen nächsten Vorgesetzten über seine Parteilichkeit oder seinen Interessenskonflikt informieren. Situationen, die Interessenskonflikte beinhalten, können Kunden, Lieferanten, heutige oder künftige Beschäftigte, Wettbewerber, andere Partner oder weitere Akteure betreffen.

3.6.4 Die Beschäftigten sind verpflichtet, die legitimen Interessen des Unternehmens zu fördern, wenn sie Gelegenheit dazu haben. Die Beschäftigten dürfen Möglichkeiten, die sie bei der Nutzung von Betriebseigentum, Informationen oder bei der Ausübung ihrer Tätigkeit im Betrieb entdecken, nicht für sich persönlich nutzen.

3.7 Vertraulichkeit und Schweigepflicht

3.7.1 Es ist von hoher Bedeutung, dass der einzelne Beschäftigte die Schweigepflicht bezogen auf Informationen hinsichtlich des Unternehmens wahrt. Die Beschäftigten haben Zugang zu vertraulichen, der Schweigepflicht unterliegenden Informationen über die Tätigkeit des Unternehmens, über Kunden und Lieferanten. Der Schweigepflicht unterliegende Informationen umfassen unter anderem nicht öffentliche Daten über die Tätigkeit des Unternehmens, finanzielle Ergebnisse und Perspektiven sowie mögliche Gesellschaftstransaktionen. Die Beschäftigten haben das Schweigegebot hinsichtlich solcher Informationen sowohl während als auch nach ihrem Arbeitsverhältnis einzuhalten und dürfen mit Schweigepflicht belegte Informationen nicht nutzen, weitervermitteln oder mitteilen, außer dies geschieht in Ausübung der Stellung des Beschäftigten. Es kann für das Unternehmen und den betreffenden Beschäftigten schwerwiegende Konsequenzen haben, wenn vertrauliche Informationen ohne Genehmigung weitergegeben werden.

3.7.2 Die Behandlung von persönlichen Daten durch das Unternehmen muss mit der Vorsicht und dem Bewusstsein erfolgen, die entsprechend der Gesetze und Verordnungen geboten sind, die für möglicherweise sensible Daten relevant sind, unabhängig davon, ob die Informationen Kunden, Beschäftigte oder andere Personen betreffen. Die Behandlung persönlicher Daten sollte sich auf das notwendige Maß beschränken, das für den Betrieb des Unternehmens, für eine effektive Kundenabwicklung, für relevante Marktaktivitäten und eine korrekte Personalverwaltung erforderlich ist.

3.8 Korrekte Nutzung des Eigentums des Unternehmens

Das Eigentum des Unternehmens darf nur für erlaubte Geschäftszwecke genutzt werden und nur von Beschäftigten mit Befugnis oder Personen, die von diesen ausgewählt wurden. Dies gilt für materielle Vermögensgegenstände (z.B. Büroausstattung, Telefon, Kopierer etc.) ebenso wie für immaterielle Vermögenswerte (z.B. Geschäftsgeheimnisse oder der Schweigepflicht unterliegende Informationen). Die Beschäftigten sind verantwortlich für den Schutz des Eigentums vor Diebstahl und Verlust und die Überwachung der effektiven Nutzung. Diebstahl, Unvorsichtigkeit und Verschwendung wirken sich direkt auf die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens aus. Falls einem Beschäftigten Fälle von Diebstahl, Verschwendung oder Missbrauch von Unternehmenseigentum bekannt werden, muss der Betreffende dies seinem Vorgesetzten oder einem Aufsichtsratsmitglied mitteilen.

3.9 Betäubungsmittel und Alkohol

Die Richtlinien des Unternehmens verbieten es, auf dem Unternehmensgelände dem norwegischen Betäubungsmittelgesetz unterliegende Stoffe unerlaubt zu nutzen, verkaufen, kaufen, übertragen, besitzen oder zu verbrauchen, ausgenommen ist die ärztlich verschriebene, medizinische Nutzung. Die Richtlinien des Unternehmens verbieten es ebenfalls, auf dem Unternehmensgelände alkoholhaltige Getränke zu nutzen, verkaufen, kaufen, übertragen oder zu besitzen, außer dies beruht auf einer Genehmigung des Unternehmens. Das Unternehmen hat entsprechend diesen Richtlinien die geltenden Gesetze und Verordnungen betreffend der Nutzung von Alkohol und anderen dem norwegischen Betäubungsmittelgesetz unterliegenden Stoffen einzuhalten.

3.10 Kommunikation nach außen

Nur spezifisch ausgewählten Beschäftigten ist es erlaubt, mit Medien, Analytikern und Investoren über das Unternehmen zu diskutieren. Alle Anfragen von Aufsichtsbehörden oder staatlichen Vertretern sind an den betreffenden Vorgesetzten zu verweisen. Beschäftigte, die im Rahmen ihrer Stellung mit Medien in Berührung kommen, dürfen keine Gerüchte oder Spekulationen über die Aktivitäten des Unternehmens kommentieren.

3.11 Handel mit Wertpapieren

3.11.1 Beschäftigte und deren Familienmitglieder dürfen keine Aktien oder andere Wertpapiere kaufen oder verkaufen oder Ratschläge zum Handel mit Wertpapieren erteilen, sofern dies auf Insiderinformationen zu derartigen Wertpapieren beruht, hierunter Gesellschaftsaktien sowie Aktien von Gesellschaften, die Kunden, Lieferanten oder Partner des Unternehmens sind.

3.11.2  «Insiderinformationen» sind Informationen, die den Kurs der Aktien des Unternehmens oder der Aktien anderer börsennotierter Gesellschaften spürbar beeinflussen können. Sofern der Beschäftigte Zweifel hat, ob er im Besitz von Insiderinformationen ist, sollte er mit seinem nächsten Vorgesetzten oder mit dem Vertreter des Unternehmens in Verbindung treten, der für die Bewertung von Situationen hinsichtlich eines möglichen Insiderhandels zuständig ist, zudem kann sich der Beschäftigte eventuell von einem Rechtsberater beraten lassen.

3.11.3 Mitglieder des Aufsichtsrates und der obersten Führungsebene sowie bestimmte weitere Personen unterliegen weiterreichenden Anforderungen hinsichtlich der Bestimmungen des Unternehmens über Insiderhandel.

3.12 Integrität von Unternehmensdokumenten

3.12.1 Alle geschäftlichen Dokumente, Kostenkonten, Belege, Rechnungen, Lohnlisten, Dienstjournale, Berichte an staatliche Organe und andere Berichte müssen die tatsächlichen Verhältnisse widerspiegeln.

3.13 Die Buchführung des Unternehmens ist aufmerksam und ehrlich zu führen und muss die Transaktionen des Unternehmens genau widerspiegeln. Alle Vermögenswerte sind entsprechend der beschlossenen Vorgehensweise des Unternehmens aufzuführen. Es dürfen keinerlei verborgene oder nicht in der Buchführung enthaltene Mittel oder Vermögenswerte zu irgendeinem Zweck angelegt werden.

3.14 Das Buchführungspersonal des Unternehmens muss den externen Wirtschaftsprüfern und dem Aufsichtsrat alle Informationen offenlegen, die diese anfordern. Kein Beschäftigter darf Handlungen mit dem Ziel einer unredlichen Beeinflussung, des Zwangs, der Manipulation oder der Irreführung der externen Wirtschaftsprüfer, die in die Wirtschaftsprüfung oder Kontrolle der Buchführung des Unternehmens involviert sind, selbst vornehmen, andere hierzu beauftragen oder derartige Handlung bei anderen zulassen, und kein Beschäftigter darf es unterlassen, eine wesentlich falsche oder irreführende Buchführung oder Dokumentation zu korrigieren, um eine wesentlich irreführende Buchführung zu erreichen.   

4. Meldung von Regelverstößen


Beschäftigte, die Zeuge einer Situation sind, bei der sie den Verdacht eines Richtlinienverstoßes haben, oder denen eine solche Situation bekannt wird, sind verpflichtet, ihre nächsten Vorgesetzten, die Konzernleitung oder ein Aufsichtsratsmitglied hierüber zu unterrichten, sofern die Richtlinien keine anderweitigen Anweisungen geben. Regelverstöße, in die ein leitender Mitarbeiter involviert ist, sind direkt einem Aufsichtsratsmitglied zu berichten. Wird ein leitender Mitarbeiter über einen Richtlinienverstoß informiert, ist er dafür verantwortlich, die Situation in Abstimmung mit einem Aufsichtsratsmitglied zu behandeln. Sofern ein Beschäftigter, der einen Richtlinienverstoß weitergeleitet hat, anonym bleiben möchte, ist das angemessen Erwartbare zu unternehmen, um die Identität des Beschäftigten vertraulich zu halten. Alle Mitteilungen sind ernst zu nehmen und Berichte über Richtlinienverstöße sind falls nötig näher zu untersuchen. Das Unternehmen darf keine Repressalien gegen Beschäftigte richten oder derartige Repressalien zulassen, die in gutem Glauben über eine Situation berichtet haben.